Historia

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Caplutta Sogn Roc a Vella:

Aviert mintga gi naven dallas 9 uras entochen 17 uras

Baselgia parochiala Sogn Vintschegn a Pleif Vella :

Dumengias naven dallas 9 uras entochen las  17 uras.

Ils luverdis sa la clav vegnida retratga el biro da Lumnezia turissem a Vella encunter suttascripziun. Suenter la viseta ei la clav puspei da returnar leu.La  Die Rückgabe des Schlüssels nach der Besichtigung erfolgt wiederum im Turismusbüro.

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Historia baselgia parochiala sogn Vinschegn a Pleif, Vella  Pleif Vella 1

Pfarrkirche S. Vintschegn in Pleif, Vella

Geschichte:

Die Kirche von Pleif ist das älteste Gotteshaus des Tales. Urkundlich erwähnt wird sie erstmals im karolingischen Urbar von ca. 840 als “ecclesia plebeia”, die dem Hl. Vincentius geweiht ist. Der erste Bau war eine karolingische Dreiabsidenkirche. Beim Haupteingang sind die Grundrisse der Wölbungen mit Platten markiert. Um diese Zeit fand ein architektonisch nachweisbarer Neubau statt, doch ist ein noch älterer Bau anzunehmen. Das Gotteshaus liegt innerhalb einer Befestigung. Bereits 1322 wird sie als Burg bezeichnet. Um 1500 wurde der Chor im Osten abgebrochen und ein noch heute bestehender Polygonalchor im baselgias1Westen errichtet. In der zweiten Hälfte des 17. Jhr. erfolgte eine Barockisierung der Kirche. 1913/14 erhielt die Kirche ein neues Dach. 1930/31 wurde die Kirche im Innern restauriert. Die letzte Renovation erfolgte 1982.

Baubeschreibung:

An das stützlose Langhaus schliesst gegen Westen der dreiseitig geschlossene Chor an. Er ist mit einem zweijochigen, gotischen Sterngewölbe überdeckt. Über dem Schiff liegt eine in Rechtecke und Rhomben eingeteilte Leistendecke, 1661. Die Belichtung erfolgt durch grosse Stichbogenfenster. Haupteingang im Osten mit Verdachung, ebenfalls von 1661.

Der Turm steht nördlich des Schiffes. Er wurde um 1100 im romanischen Stil erstellt. Beachtenswert sind die Schallfenster im oberen Turmgeschoss.

baselgias2Altäre:

Der Hochaltar aus Holz ist ein konkav organisierter zweigeschossiger Aufbau aus Pilastern und gewundenen Säulen, übersponnen von üppigem Rankenwerk. Vor den unteren Pilastern stehen die Heiligen Petrus und Paulus, im Giebelgeschoss St. Vinzens. Erbauer war Johannes Ritz im Jahre 1726. Er hat es meisterhaft verstanden, die beiden Stilrichtungen Gotik und Barock zu verbinden Die hölzernen Seitenaltäre stammen aus der Spätrenaissance. Rechts vom Choraufgang ist der St. Konrad-altar, links der Rosenkranzaltar. An der Nordwand befindet sich der St. Anna-altar. An der nördlichen Chorwand hängt ein Renaissancealtar von 1630, der offenbar von Hans Jakob Greutter aus Brixen stammt und auf die Gründung der Rosenkranzbruderschaft zurückgeht.

Ausstattung:

Wandtabernakel aus Tuffstein. Der alte Taufstein stammt aus dem 13. Jh. Die Kanzel ist polygonal mit Freisäulen besetzt und datiert aus dem Jahre 1674. Chorgestühl mit Pilastern, 1650. Kruzifix um 1500.

Bilder:

An der Nordwand hängt ein Riesengemälde in Öl auf Leinwand im Ausmass 4 auf 9 Meter. Dargestellt ist die Seeschlacht von Lepanto, in der die christlichen Alliierten die osmanischen Truppen entscheidend besiegten. Das Bild wurde von Giovanni Battista Macholino gemalt.

Kultusgeräte:

Barockkelch, weisse Casula. Woll-Casula, schwarze Samt-Casula.

Im Landesmuseum Zürich befinden sich verschiedene Gegenstände, so eine Statue des Hl. Vinzenz von 1345, und Statuen mit Maria und Johannes unter dem Kreuz von 1500.

Historia baselgia sogn Roc a Vella

S. Roc, Vella

IMG_0352Baugeschichte:

Die Kapelle S. Roc wurde in der Zeit einer Pestepidemie durch Landrichter Gallus von Mont gestiftet. Der Bau wurde 1587 vollendet und 1592 geweiht. Im 17. Jahrhundert wurde der Turm errichtet. Der Kleine Flügelaltar sowie die Bilder an der äusseren Südwand mit der Muttergottes zwischen dem Pestheiligen stammen vom berühmten Wandermaler Hans Ardüser. Die Fassade zum Hauptplatz hin wurde 1939/40 vom Bündner Künstler Alois Carigiet gestaltet. Die Motive zeigen St. Christophorus sowie den Talpatron St. Mauritius.

Beschreibung:

baselgias5Ein anspruchsloser, nach Südwesten gerichteter Bau mit dreiseitig geschlossenem Chor, über dem eine Kombination von Tonne und Fächergewölbe in der Form eines unechten Rippengewölbes liegt. Der Chorbogen ist halbrund und beidseitig gefasst. Über dem Schiff eine Stichbogendecke. Spitzbogenfenster mit Masswerken aus Holz. Einheitliches Satteldach. Haupteingang Nordostfront.

Der Turm steht ohne Verband an der Nordwestseite des Schiffes. Im unteren Teil sind Lichtschlitze, in den oberen Geschossen rundbogige Fenster. Gezimmerte, offene Glockenstube mit achteckigem Spitzhelm.

Ausstattung:

Bemalter Flügelaltar von 1601. Auf dem Mittelbild ist die Muttergottes zwischen St. Sebastian und St. Rochus abgebildet.

Kultusgeräte:

Barockkelch, 17.Jh. Ein gotisches Vortragekreuz, 15.Jh.

Glocken: Mit Inschriften, 1587 und 1643.